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The Original Elvis Tribute USA
ein Erlebnis

The Orignal Elvis Tribute USA & Steven Pitman and The Piks Ettelbruck/Luxemburg 13.04.2012
Steven Pitman heizte dem Publikum ein, Robert Washington "entflammte" den Saal...
Die Elvis Tribute Veranstaltung am Freitag, den 13.04.2012 in Ettelbruck/Luxemburg mit Steven Pitman and the Piks sowie der Original Elvis Tribute Band USA mit ihrem Sänger Robert Washington war ein rundum gelungenes Konzert. Ein bewegendes noch dazu. Und das nicht nur für die zahlreich erschienenen Zuschauer in der Deichhalle, sondern auch für die Protagonisten auf der Bühne. Wie sagte es Steven Pitman so treffend: "Heute wird in Ettelbruck Geschichte geschrieben." Elvis Original-Musiker, die zum Teil bei seinen Las Vegas-Konzerten mit ihm auf der Bühne gestanden haben oder aber im Studio mit ihm aufgenommen haben, dazu ein junger Gitarrist und wiederum zwei der Original-Sängerinnen, die mit Elvis im Studio Songs eingesungen haben, standen gestern in Ettelbruck im Mittelpunkt des Konzerts. Dazu ihr fantastischer Frontman, Robert Washington, der ein fabelhafter Elvis-Interpret ist. Im vergangenen Jahr hatte ich schon einmal Gelegenheit Duke Bardwell (Bass), Bobby Wood (Piano) und Jerome Stump Monroe (Schlagzeug) mit Robert Washington (Gesang) erleben zu können. Die neu hinzugestoßenen Sängerinnen, Ginger und Mary Holliday hatten sichtlich Spaß auf der Bühne. Sie sind zwei echte Ladies mit immer noch fantastischen Stimmen. Arjen Deelen hat nach dem Konzert gesagt: "The band was on fire". Besser kann man es nicht ausdrücken. Und vor der Band "brannte" ein bis zum Umfallen singender Robert Washington. Er gab alles. "I am loosing fifteen pounds each concert" sagte er. Ich glaube es ihm aufs Wort.
Highlights des Abends waren für mich das Duett zwischen Robert und Ginger "The first time ever I saw your face", welches sie seinerzeit mit Elvis im Studio eingesungen hat, Duke Bardwells "Peace in the Valley", das sofort standing ovations auslöste und Robert Washingtons "How great thou art", welches er gefühl- und kraftvoll zugleich intonierte. Wer kann das schon...?!
Ein weiteres ganz großes Highlight des Abends war der Gastgeber der Show, Steven Pitman. Ihm gebührt großes Lob für die Idee dieses tolle Event nach Ettelbruck zu holen. Die Umsetzung war perfekt. Er ist aber nicht nur der (Möglich-) "Macher" dieser Geschichte, sondern stand mit seiner Band, The Piks, als "Warm-up" auch selbst auf der Bühne. Mit vielen schönen Rock 'n' Roll-Songs von Elvis heizte er dem Publikum ordentlich ein. Er ist ein hervorragender Elvis-Interpret, der natürlich auch die leisen Töne perfekt beherrscht. Ich war sehr beeindruckt. Eine ganz außergewöhnliche Idee ist sein neuestes Projekt, welches in Kürze auch auf CD erscheinen wird. Er singt Songs von Elvis - nur von seinem fabelhaften Pianisten Sebastian Matz begleitet. Die Kostproben aus der CD, die Steven Pitman im Konzert zum Besten gab, waren absolut hörenswert. Ich freue mich aufs Erscheinen dieser CD, Titel "Elvis Piano". Auch die Songauswahl der CD ist ungewöhnlich und deshalb vielversprechend.
Es war ein Abend, der lange im Gedächtnis bleiben wird. Wie schön Bobby Wood, ich glaube, er wurde im Januar siebzig, noch einmal wiedergetroffen zu haben. Er hat 1969 in den American Sound Studios meinen absoluten Lieblingssong von Elvis "Kentucky Rain" mit dem King aufgenommen. Alter ist keine Leistung, denn älter werden wir ja alle, aber was die Original Elvis Tribute USA-Band sich in ihrem Alter an Frische bewahrt hat, ist unglaublich.
Danke Steven Pitman für dieses Erlebnis. Danke an alle, die mitgewirkt haben...
the King is black
The Original Elvis Tribute 2011 Bonn-Bad Godesberg 14.05.2011
Pure and decent Rock´n´Roll!
Es war eine großartige Würdigung Elvis Presleys, das Konzert “The Original Elvis Tribute 2011” in Bad Godesberg am 14.05.2011.
Neben einem sehr dynamischen Elvis-Interpreten, Robert Washington, der hervorragenden Rockabilly-Sängerin Sue Moreno, einem absolut virtuosen Gitarristen namens Chris Casello, nahmen Elvis ehemalige Tour- bzw. Studiomusiker an diesem Konzert teil.
Der Schlagzeuger Jerome (Stump) Monroe, der Bassist Duke Bardwell und der Pianist Bobby Wood.
Der Sound der Band war phantastisch. Man merkte beim 1. Ton, dass hier absolute Profis mit langjähriger Erfahrung im Musikbusiness auf der Bühne stehen. Was für ein Gedanke sich vorzustellen, dass ein Teil der Musiker Elvis persönlich kannte und mit ihm viele Jahre gearbeitet hat. Selbiges gilt auch für Ed Bonja, Elvis Tour-Fotografen der Jahre 1969 bis 1975, der im Foyer der Bad Godesberger Stadthalle seine Elvis-Fotografien verkaufte. Nachdem ich seine Ausstellung in Berlin vor einigen Wochen nicht besuchen konnte, hatte ich so wenigstens die Gelegenheit kurz mit ihm zu sprechen. Yeah!
Das Repertoire von Robert Washington an diesem Abend war bunt gemischt. Mal heizte er dem Publikum mit Elvis guten alten Rock´n´Roll-Songs richtig ein, mal gab es eine Ballade zum Dahinschmelzen oder einen Gospel-Song zum Niederknien. Robert Washington bezeichnet sich selbst als Elvis-Interpret, nicht als Imitator. Seine Stimme ist jedoch so nahe am Original, dass ich einige Male dachte Elvis selbst steht auf der Bühne. Die Gospels waren für mich der Höhepunkt des Konzerts. Robert Washington hat eine so kraftvolle Stimme, dass er „How great thou art“ schmetterte wie Elvis höchstpersönlich. Besonders beeindruckend war außerdem eine Interpretation von „Peace in the valley“, gesungen von Elvis Bassisten Duke Bardwell. Gänsehaut pur!
Auch Bobby Wood gab etwas zum Besten, seinen Hit von 1964 „If I am a Fool for loving you“. Klasse! Auch zu Frauenstimmen (siehe Cirque du Soleil – Viva Elvis) passen Elvis Songs ganz wunderbar. Sue Moreno hat eine sehr sanfte Stimme und interpretierte Elvis damit auf ihre ganz eigene Weise. Toll!
Das Bühnenoutfit von Robert Washington, schwarzer Anzug mit Spencer-Jacke im Stile der 80iger Jahre, gefiel mir nicht so gut. Es war zu schlicht. So lenkt die Garderobe natürlich nicht von der Darbietung ab. Auch choreographisch war Robert Washington in bester Elvis-Manier unterwegs. Doch so ein schöner Jumpsuit würde ihm sicher auch gut stehen.
Es war ein äußerst gelungener Abend – mit viel Stimmung. Im 2. Teil des Konzerts hielt es fast niemand mehr auf seinem Sitz. Vor der Bühne, an den Seiten und in den Reihen wurde getanzt und mitgesungen. Es war bemerkenswert, vor allem für mich unerwartet, da das Publikum doch ein wenig älter war.
In der Pause und nach dem Konzert gab es Autogramme, Gespräche und Fotos mit den Künstlern, die sich dem Publikum bereitwillig zur Verfügung stellten.
Helmut Radermacher, DER Elvis-Experte in Deutschland, der die zwei Teile des Konzerts anmoderierte, holte nach der Pause noch Ed Bonja zum Interview auf die Bühne.
Vielen Dank an Sabine und Eddie Kraus für die hervorragende Organisation dieses absolut würdigen Tributes an den größten Künstler aller Zeiten, Elvis Presley.
Ein paar Mal während des Konzerts hatte ich das Gefühl – Elvis ist da…
Ich schließe meinen Bericht mit dem Satz: „The King is black!“ Ich kann jedem Elvis-Fan Robert Washingtons Konzerte nur empfehlen. Er ist verdammt gut und lässt Elvis wunderbare Musik im besten Sinne wiederaufleben.
Da kommt mir noch folgender Gedanke, den ich gerade noch ausführen möchte…
Man sieht an Duke Bardwell, Jerome Monroe und Bobby Wood einmal mehr, dass die Verbindung mit Elvis, egal ob als Fan, Musiker oder Weggefährte eine Sache fürs Leben ist, a lifetime thing!
